kfd Raesfeld

 

 

380 Frauen gehören z. Zt. der Kfd Raesfeld an

 

46 Bezirkshelferinnen unterstützen das Team bei der Bewältigung der Aufgaben. Sie besuchen die älteren Frauen zum 80.Geburtstag und ab 85 Jährlich und zu Weihnachten ab 75 jahre. Ebenso wird an Ehejubiläen gedacht, soweit diese bekannt sind.

Sie verteilen die Zeitschrift „Frau und Mutter“ und sammeln die Beiträge ein. Seit 2019 gibt es die Möglichkeit des Dauerauftrags.

 

Ansprechpartnerin bei Fragen ist

Martha Eming, Weidengrund 17, Tel. 02865-8417   

 

Team 2018/2019

Das Team der kfd-Raesfeld besteht zur Zeit aus 9 Vertreterinnen:

Hanni Brings

Marietheres Brömmel

Irmgard Cluse

Martha Eming

Irmgard Hinzelmann

Lydia Limberg

Irmgard Rickert und

Gerlinde Wenzelmann

 

 

    

Jahresrückblick 2018

Zunächst bedanken wir uns bei der Gemeinde Raesfeld, die es uns erlaubt hat, auch in den Ferien die Schule für diese Veranstaltung zu nutzen.

Nach 3 Jahren, in denen Nachmittagsveranstaltungen angeboten wurden, machen wir in diesem Jahr den Versuch auch eine Abendveranstaltung anzubieten. Mit 130   Anmeldungen ist es gut angenommen worden. Heute Nachmittag sind es 105 Frauen.

Ist ein Frauenverein heute noch zeitgemäß? Diese Frage stellen sich vielleicht viele. Wenn wir in Geschichtsbücher schauen, wird fast nur von wichtigen Männern berichtet, die große Taten vollbrachten, Erfindungen machten, Kriege führten die Welt veränderten…

Dabei sind wir Frauen immer schon ziemlich genau die Hälfte der Menschheit statistisch gesehen sogar etwas mehr.

Davon merken wir in wichtigen Entscheidungsgremien in Politik (Raesfelder Gemeinderat 14% Frauen), Kirche und Gesellschaft nur wenig. Dabei stehen hinter den meisten berühmten Männern, Frauen, die ihnen den Rücken freihalten den Erfolg im Hintergrund mitgetragen und oft ermöglicht haben.

Für uns ist es selbstverständlich

Dass Frauen wählen dürfen.

Dass wir jede Form der Schul-und Berufsbildung besuchen können.

Dass Familienplanung gemeinsam getragen wird.

Dass die Familienfrau berufstätig sein kann.

Dass sich die Rollenverteilung verschoben hat.

Dass Frauen der Fussball WM nun auch Geld beim Sieg erhalten und nicht ein Kaffeeservice wie 1989.

1958 beim „was bin ich Quiz“ Beruf der Hausfrau vorgestellt, wo vehement verneint wurde, ob ein Mann diesen Beruf auch ausüben kann.

Dass sich für all diese Änderungen schon vor vielen Generationen Frauen eingesetzt haben, die von der Gesellschaft sehr kritisiert wurden, auch von Frauen selbst, daran denken wir nicht mehr, weil es für uns selbstverständlich ist.

In den letzten Jahren waren neben anderen Organisationen auch die Kfd daran beteiligt, dass es mehr Rentenpunkte für Familienfrauen gibt.

Die Kfd beteiligt sich an Aktionen zum „EPD“ dies ist 2019 der 18.3. das bedeutet, dass die Frauen fast 3 Monate länger arbeiten müssen um das gleiche Gehalt zu haben, dass die Männer bereits am 31.12. erreicht haben. Ungleiche Bezahlung von Mann und Frau darf es nicht geben, wie kann es begründet werden??

Arbeitgeber sollten jedem, der es möchte steuerpflichtige Jobs anbieten, statt mit 450 € Jobs zu jonglieren.

Es ist wichtig, dass sich Frauengruppen stark machen, damit Frauenarmut im Alter bald der Vergangenheit angehört.

Die Kfd bringt sich ein.

Durch einen Anteil des Mitgliedbeitrages ermöglichen wir, dass Frauen in Deutschland sich für Frauenbelange einsetzen und kämpfen.

Ein weiterer Teil bleibt hier in der Gemeinde, damit bauen wir ein soziales Netzwerk auf. Die älteren Mitgliederinnen werden zum Geburtstag und zu Weihnachten besucht und erhalten ein kleines Geschenk.

Deshalb unterstützen Sie unsere sehr lebendige Gemeinschaft durch Mitgliedschaft und/oder Teilnahme an unseren Veranstaltungen.

Denn der Verein lebt vom Engagement vieler.

Wichtig ist uns aber auch unsere Gemeinschaft aktiv und vielseitig zu gestalten, dazu bieten wir ein abwechselndes und interessantes Jahresprogramm an.

Frauen backen zum Beispiel Neujahrshörnchen für unseren Besuch im Seniorenhaus, wo wir mit den Bewohnern Weihnachtslieder singen.

Beim großen Frühstück Ende Januar konnten 10 verschiedene Sorten selbstgebackenes  Brot probiert werden. Frau Koischen informierte uns dabei  über „ambulante Hospiz“ dies war für viele Frauen Neuland.

Beim großen Karnevalsfest der Lebenshilfe und des CBF halfen 40 Frauen beim Eindecken und der Bewirtung.

Der WGT in diesem Jahr im Lukaszentrum ist unser Beitrag zur Oekumene mit anderen Glaubensgruppen. Das Kollektenergebnis betrug 471 €.

Unsere diesjährige Fahrradtour führte 26 Frauen erst zu der Deutener Kapelle mit einem tollen „Vogelfenster“, weiter fuhren wir nach Dorsten zum Mittagessen, daran schloss  sich im jüdischen Museum der Vortrag „die Frau im Judentum“ an. Zum Abschluss tranken wir im „Cafe Tante“ Kaffee.

Die Friedenssternwallfahrt wurde in diesem Jahr von Frauen aus Weseke vorbereitet. Schön, dass nun die Veranstaltungsorte wechseln, so lernen wir die Kirchen im Umkreis kennen.

Unsere Ferienspielaktion „Fest der Sinne“ war leider nur schwach besucht, zu viele in Urlaub? Zu heiß???

Unsere Tagesfahrt führte uns ins Rosendorf Lottum, einfach phantastisch welch tolle Kreationen aus Rosen dort zu sehen waren.

Im September besuchten wir das hiesige Klärwerk, Martin Spickers verstand es sehr gut uns interessantes zu vermitteln.

Der zweimal jährlich stattfindende Kinderkleidermarkt brachte gute Ergebnisse, so konnte einiges an Geld und Kleidung in die Ukraine weitergeleitet werden.

Jubilare 2018

2018 feierten wir die 60-jährige Mitgliedschaft mit

Ida Cluse, Paula Ebbert, Ida Schwane, Maria Tubes, Anna Uhrmeister und Regina Westhoff

 

50 Jahre dabei sind

Helga Kipp, Klara Klaus, Hedwig Leiers, Christa Loker, Hanni Mersmann, Agnes Niehues, Rita Pieper, Hildegard Temminghoff und Ida Brömmel