kfd - Katholische Frauengemeinschaft Deutschland

Die katholische Frauengemeinschaft ist ein lebendiger Teil unserer Gemeinde und ein Ort für Begegnung, Austausch und gelebten Glauben. Frauen aller Generationen finden hier Raum, um Gemeinschaft zu erleben, sich spirituell zu stärken und gesellschaftlich Verantwortung zu übernehmen.

Die kfd gestaltet das kirchliche Leben mit, organisiert Veranstaltungen, Bildungsangebote, Gottesdienste und gesellige Treffen. Im Mittelpunkt steht der Wunsch, Glauben und Leben miteinander zu verbinden, getragen von christlichen Werten, Offenheit und gegenseitigem Respekt.

Wir laden herzlich dazu ein, dabei zu sein, mitzumachen oder einfach einmal vorbeizuschauen.

Ansprechpartnerin

Martha Eming
Weidengrund 17, 46348 Raesfeld
02865/8417

Zuständig für die Bezirkshelferinnen ist Lydia Limberg (Tel.02865/1719)

Team 2025

Zu sehen sind: Irmgard Cluse, Lydia Limberg, Marietheres Brömmel, Gerlinde Wenzelmann, Hanni Brings, Irmgard Rickert, Claudia Buskamp, Martha Eming

Jahrestermine

Besonders hinweisen möchten wir auf folgende Veranstaltungen für 2026:
  • Donnerstag, 08.01. um 15:00 Uhr
    Weihnachtsliedersingen im Seniorenhaus Raesfeld
  • Dienstag, 10.02. um 08:30 Uhr
    großes Frühstück im Martinushaus mit Vortrag von Frau Biallas "Altern, eine Herausforderung!?"
  • Freitag, 06.03. um 15:00 Uhr
    Weltgebetstag im Lukaszentrum
  • Samstag, 25.04. um 14:30 Uhr
    Generalversammlung im Martinushaus
  • Dienstag, 05.05. um 14:00 Uhr
    Maiandacht in der Schlosskapelle
  • Dienstag, 09.06. um 08:30 Uhr
    Tagesfahrradtour ab Rathaus
  • Dienstag, 14.07. 
    Friedenssternwallfahrt in Heiden
  • Donnerstag, 27.08.
    Tagesfahrt mit dem Bus
  • Dienstag, 01.12. um 14:30 Uhr
    Adventsfeier Bezirkshelferinnen

Der März ist ein Frauenmonat (Rede aus der Generalversammlung 2025)

Nachfolgend dokumentieren wir den vollständigen Wortlaut der Rede, die im Rahmen der Generalversammlung 2025 gehalten wurde.

Unter dem Titel „Der März ist ein Frauenmonat“ nimmt sie Bezug auf aktuelle Themen des Kfd. Die Rede steht exemplarisch für das gemeinsame Engagement und den Dialog, den dieser besondere Monat anregen soll.
 
Die vollständige Rede

Ob aus kirchlicher, gesellschaftlicher oder sozialer Sicht.


Seit 2017 gibt es Ansätze zum „equal care day“, am 29.2.2020 ist das „equal care Manifest“ entstanden.


Es steht für die noch ungerechte Verteilung der „Sorgearbeit“. Care Arbeit ist überwiegend unsichtbare Arbeit, sie wird genau wie der Schalttag 29.2. oft übergangen und so findet dieser Tag am 29.2.oder1.3. statt.


80% der Care Arbeit wird von Frauen übernommen, ob im Privaten, Ehrenamt oder professionellen Bereich.


Die Bildung und Erziehung von Kindern, das Pflegen von Kranken, Alten, Menschen mit Behinderung auch im privaten Haushalt, wer pflegt, versorgt, kocht, füttert, putzt, räumt auf, wäscht und kümmert sich? Und zu welchem Preis?


Es folgt der „equal pay day“ denn bis März statt bis Ende Dezember müssen viele Frauen arbeiten, um an den Lohn der Männer bei gleicher Arbeit zu kommen.


Auffallend ist auch die Ungleichbehandlung von Sportlern - ist Männerschweiß anders zu bewerten als Frauenschweiß? Bei der Qualifikation zur Vierschanzentournee erhielten die Frauen als Prämie Duschcreme, Shampoo und 4 Handtücher, die Männer erhielten rund 3200 € (Zeitungartikel vom 6.3.2025).


Am ersten Freitag im März feiern viele Frauen in über 150 Ländern den Weltgebetstag, um gleichzeitig auf Missstände in den verschiedenen Ländern hinzuweisen.


Der 8. März ist der „Weltfrauentag“ in Berlin ein Feiertag, denn seit mehr als 100 Jahren kämpfen Frauen für Sichtbarkeit, Gleichberechtigung und Gleichbehandlung.


Der 25. März steht für Marias „Ja“ zur Geburt Jesu und damit unter anderem zum Beginn des Christentums.


Hinweisen kann ich noch auf eine Ausstellung „MAMA von Maria bis Merkel“, die am 12.3.2025 eröffnet wurde und bis zum 3.8.2025 in Dortmund zu sehen ist. Hier richtet sich der Blick auf die gesellschaftliche Erwartungen, die seit jeher das Muttersein beeinflussen und die sich in Kunst, Kultur und Alltag niedergeschlagen haben. Anhand von 120 Werken, vom 14. Jahrhundert bis in die Gegenwart öffnet sich ein Panorama, das alle angeht, auch Väter und jene ohne Kinder.


Und heute am 29.3. haben wir zur Generalversammlung der Raesfelder Kfd eingeladen. Momentan gehören 236 Frauen der Kfd Raesfeld St. Martin an. Wir gehören einem starken Verband an, denn wir wissen, es gibt noch viel zu tun für Frauen und unsere Gesellschaft. Manchmal scheint es, als würden viele eher nach hinten schauen, als nach vorne. Es ist gut, eine Stimme zu haben, mitentscheiden zu können in gesellschaftlichen, sozialen und kirchlichen Belangen. Dies gelingt nur, wenn viele Frauen sich zusammen tun und sich einsetzen.Wir vor Ort versuchen zu informieren: mit der Verteilung der „Junia“ in der viele aktuelle Themen behandelt werden, es kann der Newsletter abonniert werden und auf unserer Homepage findet sich der Link zur Arbeit und die Aktionen des Bundesverbandes.


Ehrungen 2025

Wir freuen uns, dass wir heute hier 7 Frauen für 60 Jahre und 10 Frauen für 50 Jahre Treue zur Kfd gratulieren dürfen. Leider konnten nicht alle den heutigen Termin wahrnehmen, aber schön, dass ihr hier seid.

60 Jahre dabei
Hedwig Baumeister, Ilse Dahlhaus, Änne Heyng, Maria Heyng, Kathi Middendorf, Maria Möllmann und Cäcilia Terhart

50 Jahre dabei
Maria Brömmel (Hoher Weg), Brigitte Hadder, Ursula Kilian, Agnes Loker, Maria Nießing (Neuer Kamp), Christel Ridder, Ursula Slickers, Elisabeth Terhart, Annemarie Volmer, Christel Wellkamp

Ihr erhaltet eine Freikarte für den Theaternachmittag am 22.11.2025.

Leider verabschiedet sich Irmgard Cluse aus dem Team. Sie hat über viele Jahre hindurch interessante und für viele unbekannte Ziele für unsere Busfahrten herausgesucht und organisiert und natürlich auch bei den anderen Veranstaltungen das Team unterstützt. Schade, du wirst fehlen, aber wir können deinen Wunsch auch verstehen. Mal schauen, wer deinen Part übernimmt, vielleicht hat ja jemand von euch eine Idee, um vielleicht einmalig eine Tour vorzuschlagen und/oder vorzubereiten. Einfach melden bei einer Teamfrau.